!Respect in Print- und Online-Medien

Presse-Beiträge in Radio und TV finden Sie hier.


03.10.2019

Reden statt Raufen ist angesagt Soziales Lernen: Immer mehr Schulen setzen auf eine intensive Förderung. Es gibt eigenständige Schulfächer, Projektwochen oder gewählte Schülervertreter. Die Grundschule Vilsendorf hat nun in Kooperation mit dem Verein „Respect“ das Projekt „Social Skills“ eingeführt.

VILSENDORF – Zwei Schüler der Grundschule Vilsendorf stehen sich gegenüber. Einer hält den Arm des anderen fest. "Stopp! Ich möchte das nicht!" Mit einer gekonnten Handbewegung befreit sich dieser aus dem festen Griff seines Gegenüber. "Und denkt dran, immer zuerst miteinander zu reden", sagt Oliver Henneke. "Wenn euer Gegenüber nicht aufhört, geht weg und sucht eine Lehrkraft." Er ist Gründer und Coach des Vereins "Respect" und hat das Programm "Social Skills" ins Leben gerufen. Gemeinsam mit der Grundschule Vilsendorf, wie auch mit vielen anderen Schulen, setzen sie dieses Programm um.
Im Mittelpunkt steht das sozial-emotionale Lernen. In Spielen und Übungen lernen die Schüler Methoden, mit denen sie in den Bereichen Selbstbehauptung, Deeskalation und Empathie gestärkt werden. Der Spaß stehe dabei immer im Vordergrund. "Denn ohne Spaß an der Sache, lernt man leider immer nur schleppend bis gar nicht", erklärt Henneke. [...]


20.09.2019

Schüler in Hohenhameln lernen sich zu wehren – ohne zu schlagen
Das "Social-Skills"-Programm des Vereins "Respect" vermittelt an der Grundschule Hohenhameln/Clauen einen wertschätzenden Umgang.

HOHENHAMELN – In der Grundschule Hohenhameln/Clauen wird die Präventionsmaßnahme "Social-Skills" derzeit zum wiederholten Mal erfolgreich umgesetzt, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung des Vereins "Respect" und der Grundschulrektorin Birgit Nave.
Gewaltexzesse seien an Deutschlands Schulen gottlob die Ausnahme, erklären die Autoren der Mitteilung. Eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung zeige jedoch, dass sich viele Kinder im Lebensraum Schule nicht sicher fühlen. Laut Goethe-Universität Frankfurt, die mit der Studie beauftragt worden sei, beklagten knapp 30 Prozent der Grundschülerinnen und Grundschüler, dort im vergangenen Monat gehänselt, absichtlich gehauen oder ausgegrenzt worden zu sein. Dass ein gutes Lernklima für erfolgreiche Bildung jedoch essenziell ist, weiß Birgit Nave, Schulleiterin der Grundschule Hohenhameln/Clauen, aus Erfahrung: Nur wenn sich Kinder in ihrer Umgebung angenommen und wohl fühlen, könnten sie motiviert und mit Freude lernen.

An der Grundschule Hohenhameln/Clauen führe man bereits seit einigen Jahren eine Maßnahme zum sozial-emotionalen Lernen durch – in regelmäßigen Abständen, seit diesem Jahr zusammen mit dem gemeinnützigen Verein "Respect". [...]


16.09.2019

Ehrlichkeit, Respekt und Fairness An der Grundschule Lessingstraße lernen Jugendliche in einem Präventionsprojekt den vorbildlichen Umgang mit anderen Menschen

BREMEN-STEINTOR – "Jule, hör auf mich zu treten!", rufen 17 Kinder der Respect-Trainerin Julia Linge entgegen. Die Kinder stehen breitbeinig im "Skateboard-Stand", sie "ziehen sich ihren Reißverschluss hoch", damit sie ganz aufgerichtet sind, setzen ihren "Laserblick" auf und strecken ihre "Hip-Hop-Hände" seitlich vom Körper. Keineswegs hat Julia "Jule" Linge die Kinder wirklich getreten, sie trainieren gemeinsam für den möglichen Ernstfall auf dem Schulhof. Der Satz "Jule, hör auf mich zu treten" ist der erste von drei Stopp-Sätzen, die die Kinder als Konfliktlösestrategien lernen.

Wenn ihr durchaus eindringliches Rufen beim ersten Mal nicht funktioniert, warnen sie: "Jule, hör auf mich zu treten, sonst hole ich einen Lehrer!" "So, jetzt gehe ich zur Lehrerin", ist der nächste Schritt, auf diese Ankündigung folgt sogleich der Gang zur Lehrerin, die in die Aufgabe eingebunden wird. Einige der Kinder zeigen, wie es geht, [...]


23.08.2019

Skateboard-Stellung und Laserblick „!Respect“: Göttinger Erich-Kästner-Schule setzt auf Empathie

GÖTTINGEN – Das Social-Skills-Programm von „!Respect“ will einen achtsamen und wertschätzenden Umgang in der Grundschule vermitteln. In der Erich-Kästner-Schule wird dieses Projekt derzeit umgesetzt.
Starke, selbstbewusste Kinder mit einem sicheren Auftreten – das wünschen sich Eltern. Aber die Realität sieht oft anders aus: Ellenbogengesellschaft, zunehmende Verrohung und Aggressivität, abnehmende Hemmschwellen, mangelnde Hilfsbereitschaft sowie fehlende Empathie kommen immer häufiger vor. Auch die ganz Kleinen sind von dieser Entwicklung betroffen. Hier will sich das Social-Skills-Projekt von „!Respect“ einklinken und mit Spiel, Spaß und Bewegung zu einem respektvollen Miteinander beitragen. Gefördert wird die Präventionsarbeit von der Stiftung Sparda-Bank. „Jährlich stellen wir 100 000 Euro für diese Art der Präventionsarbeit in Niedersachsen, Bremen und Ostwestfalen-Lippe zur Verfügung“, sagt Tanja Deimling, Regionalleiterin Süd der Sparda-Bank Hannover. [...]


30.05.2019

Mit Sprache gegen Schubser – Projektarbeit mit Coach an der Rehbach-Grundschule

USLAR – Dass Gewalt keine Lösung ist, haben die Jungen und Mädchen der ersten bis vierten Klassen der Rehbach-Grundschule in Volpriehausen am eigenen Leib gespürt. Sie haben mit Coach Milutin Susnica (Göttingen) in einem Workshop geübt, wie man sich aus misslichen Situationen, etwa wenn man von einer Person festgehalten wird und das nicht will, befreien kann.
Und nicht nur das. Man müsse Grenzen setzen und eine deutliche Sprache sprechen, sagte Susnica. Wenn "Nein, ich will das nicht" nicht ausreicht, müsse man gezielt handeln, um [...]


23.03.2019

Hier steht Respekt auf dem Stundenplan – Grundschule Kastanienhof trainiert für ein besseres Miteinander

HANNOVER – Hänseleien, Beleidigungen, Rangeleien, Geschubse – alles alltäglich auf Schulhöfen. Die Grundschule Kastanienhof verfolgt seit Jahren einen Weg, um solche Szenen zu vermeiden: Die Schule setzt auf ein spezielles Training für ein respektvolles Miteinander. Dafür kommen jährlich Trainer der Organsiation "!Respect" an die Schule, die den Kindern Möglichkeiten zeigen, Konflikte friedlich zu lösen.
"Es geht darum, ein besseres Schulklima, ein besseres soziales [...]


12.03.2019

Gewaltprävention In Ganderkeseer Grundschule – Respektvolles Miteinander aufgefrischt – Der Verein „!Respect“ vermittelt Kindern in der Grundschule Dürerstraße gewaltfreie Konfliktlösungen. Deutschlands erste Soziallotterie fördert die Trainingstage mit 6916 Euro.

GANDERKESEE – "Stopp!" – Was das bedeutet, lernen Kinder diese Tage an der Grundschule Dürerstraße, wo der Verein "!Respect" zeigt, wie man gut miteinander umgehen und gewaltfrei Konflikte deeskalieren kann. Denn dazu gehört, "Stopp!" zu sagen, wenn jemand etwas tut, das man nicht möchte.
Bedarf an Auffrischung
Der Besuch von "Oli", wie Oliver Henneke, Vorsitzender und Trainer des Vereins, von allen genannt wird, ist allerdings nicht kostenfrei. Hier springt für die Grundschule Dürerstraße jetzt die Bildungs-Chancen-Lotterie ein, die den Besuch von "!Respect" mit 6916 Euro fördert.
"Wir haben Glück, durch die Lotterie dieses große Projekt gefördert zu bekommen", sagte die kommissarische Schulleiterin Anke Brunken-Krey am Montag. Der Verein hatte die Schule 2016 schon einmal besucht, aber es gebe durch neue Jahrgänge und das allmähliche Vergessen der damals gelernten Formen einen Bedarf an Auffrischung. [...]


09.03.2019

Haifisch-Griff und Laser-Blick in der Schule – Wenn Lukas Paszkowsky von jemandem geärgert wird, haut er nicht einfach zu. Und das, obwohl er Boxer ist. Er wehrt sich ohne Gewalt. Und zeigt dies auch Schülern.

dpa – Noah hält seinen Mitschüler ganz fest am Arm. Eigentlich will Noah gar nicht loslassen. Trotzdem schafft es der andere Junge, sich zu befreien. Was die beiden Kinder hier machen? Sie nehmen an einem besonderen Training in Berlin teil. Denn wenn man von jemandem blöd angemacht oder sogar gehauen wird, ist es manchmal schwer, nicht zurückzuhauen. Wie man in solchen Situationen die Ruhe behält und sich ohne Gewalt wehrt, kann man üben. Zum Beispiel bei einem Deeskalations-Training. [...]


26.02.2019

Sibbesses Grundschüler üben respektvollen Umgang – Skateboardschritt, Reißverschluss, Laserblick und Haifischflosse: Mit diesen Bildern können Kinder etwas anfangen. Seit Wochenbeginn übt Milutin Susnica, Sportwissenschaftler, Pädagoge und Karatelehrer, mit den 163 Kindern der Sibbesser Friedrich-Busse-Schule in Rollenspielen und Partnerübungen, wie sie sich angstfrei und effektiv wehren können, wenn sie von anderen geschubst, gehauen oder beleidigt werden. Und das, ohne die Situation noch zu verschärfen oder dem anderen wehzutun.

SIBBESSE – "Milutin, hör auf mich zu schubsen", sagt Shawn, schaut seinem Angreifer entschlossen in die Augen, führt den freien Arm zum festgehaltenen Handgelenk und zieht beide Arme mit einem Ruck aus dem Klammergriff hoch. "Sehr gut", lobt Susnica den Erstklässler. Der Konfliktcoach des Vereins "!Respect" trainiert mit den Mädchen und Jungen einfache Tricks, aber auch die sogenannten "Stoppregeln". "Das heißt vor allem, deutlich und klar zu sagen, was der Angegriffene nicht will", sagt der 39-Jährige.

Neben den klaren Ansagen spiele die Körperhaltung eine wichtige Rolle: fester Stand im "Skateboard-Schritt", selbstbewusste Körperhaltung ("den Reißverschluss virtuell bis zum Kinn hochziehen") und Augenkontakt (Laserblick).

Bereits im vergangenen Schuljahr gab es einen Durchgang des Präventionsprojektes, das finanziell zu 70 Prozent von der Sparda-Bank Hannover unterstützt wird. [...]


18.02.2019

Sibbesses Grundschüler üben respektvollen Umgang

SIBBESSE – Die Zweitklässlerin nimmt ihr Mathe-Buch und haut es ihrem Sitznachbarn auf den Kopf. Der wehrt sich und fängt an, die Schülerin zu schupsen. "Solche Situationen sind im Schulalltag keine Seltenheit", sagt Ira Schnack, Leiterin der Friedrich-Busse-Grundschule in Sibbesse. Auch im Klassenzimmer verschwimmen schnell die Grenzen zwischen spielerischen Kabbeleien und ernsthaften Kloppereien. Deswegen gibt es an der Schule nicht nur klare Umgangsregeln, sondern ein zweiwöchiges Präventionsprojekt – eine Art soziales Training.

"Ziel ist es, alle Schüler zu stärken – und manche auch zu erden", betont die Rektorin. Sie sollen lernen, offen auf andere zuzugehen, alle respektvoll zu behandeln. [...]


04.02.2019

Training für einen Schulalltag ohne Gewalt – In einem zweitägigen Trainingsprojekt lernen alle rund 65 Schüler aus der Bert-Brecht-Schule, Konfliktsituationen gewaltfrei zu lösen. Björn Rudolph vom Respect-Verein aus Hannover leitet das Projekt.

BARSINGHAUSEN – Gewaltfreies Lernen steht am Montag und Dienstag dieser Woche auf dem Stundenplan für die Klassen an der Bert-Brecht-Schule. Alle rund 65 Schüler aus den Klassenstufen fünf bis zehn nehmen an einem zweitägigen Trainingsprojekt mit Björn Rudolph vom Verein Respect aus Hannover teil, um Strategien für einen Schulalltag ohne Gewalt zu entwickeln.
Für Björn Rudolph geht es darum, Lösungsansätze an die Jugendlichen weiter zu geben. "Damit sie sich gegen Mobbing, Beleidigungen, Ausgrenzungen oder sogar körperliche Übergriffe wehren können, ohne dabei selbst aggressiv zu werden", erklärt der Projektleiter. Wichtig sei es, Respekt zu zeigen und Respekt zu bekommen.
Zusammen mit den einzelnen Klassen stellt Rudolph verschiedene Situationen mit Streitpotenzial nach – und zeigt anhand praktischer Hilfestellungen, wie sich diese Konflikte vermeiden oder gewaltfrei lösen lassen. "Ganz ohne Schubsen, Knuffen oder böse Worte", betont der Projektleiter. [...]


24.01.2019

Kids der Grundschule Radewig üben, wie sie Konflikte vermeiden können – Grundschule Radewig: Schüler lernen in Rollenspielen den freundlichen Umgang miteinander. Die Inhalte dieses Gewaltpräventionsprogrammes sind auch Bestandteile des Unterrichts

HERFORD – Wie kann ich Konflikte vermeiden, bevor sie entstehen? Wie gehe ich mit Provokationen um? Dies sind zwei der Fragen, mit denen sich die Kinder der Grundschule Radewig in den vergangenen Tagen beschäftigt haben.
Björn Rudolph vom Verein !Respect hat die Herforder Grundschule besucht und an fünf Tagen intensiv mit den Kindern über Gewaltprävention gesprochen, in Rollenspielen den freundlichen Umgang miteinander geübt und mit ihnen gemeinsam überlegt, wie sie sich in Streitsituationen angemessen verhalten können.
Bei Beleidigungen möglichst cool bleiben
Rangel- und Bewegungsspiele, die den Kindern ein sensibles Körpergefühl für sich und den Partner vermitteln, gehörten ebenso in das Programm wie eine Übung, bei der es galt, bei Beleidigungen eine Elefantenhaut überzustreifen und cool zu bleiben. An dem Training beteiligt waren alle Klassen der Jahrgänge 1 bis 4.
Die Inhalte dieses Gewaltpräventions-Programmes sind [...]


16.01.2019

Konflikttraining im Unterricht – In der Grundschule Pastorenweg und in der Vahr lernen Schüler den respektvollen Umgang

GRÖPELINGEN – "Streit und Meinungsverschiedenheiten gibt es immer wieder", wissen Karl-Holger Meyer, Leiter der Grundschule am Pastorenweg, und Konrektorin Barbara Micke ganz genau. Deswegen werde das Sozial- und Konflikttraining in der Einrichtung groß geschrieben. Damit die Schülerinnen und Schüler gleich von Anfang an lernen, wie Auseinandersetzungen in Unterricht und Freizeit friedlich gelöst werden können.
Seit über acht Jahren wird an der Schule deshalb schon für alle Erstklässler ein spezielles Training angeboten, das mittlerweile unter dem Titel "!Respect" daherkommt, und in den späteren Klassen immer wieder aufgefrischt wird. "Bei über 200 Schülern ist natürlich nicht immer gleich ein Lehrer da, wenn es Streitigkeiten auf dem Schulhof gibt", erklärt "!Respect"-Coach Milutin Susnica. Deshalb sei es wichtig, den Kindern die richtigen Werkzeuge und Verhaltensweisen für Streitsituationen zu vermitteln. Genau das machte er mit den Erstklässlern in drei Doppelstunden mit handlungsorientierten, bewegungsreichen Spielen und Übungen. In den zweiten bis vierten Klassen reicht eine Doppelstunde, damit die Prinzipien noch einmal "aufgefrischt" werden. Und das nicht nur in der Grundschule am Pastorenweg: Praktisch zeitgleich war auch ein "!Respect"-Coach in der Grundschule in der Vahr, um auch hier die Schüler für Konfliktsituationen zu trainieren. [...]

23.09.2019

Kinder nehmen an Konflikt-Training teil

Die Kinder der Grundschule Hohenhameln/Clauen haben jetzt das Präventions-Projekt "Social Skills" absolviert. Rektorin Birgit Nave ist überzeugt vom Angebot des Vereins "!Respect" und möchte das Projekt fortsetzen.

CLAUEN – Sich wehren – aber ohne zu schlagen: So lautet das Motto eines Programms des Vereins "!Respect", das einen achtsamen und wertschätzenden Umgang in der Schule vermitteln soll. In der Grundschule Hohenhameln/Clauen ist das Präventions-Projekt "Social Skills" nun zum wiederholten Male erfolgreich umgesetzt worden.
Die Schüler nahmen an Spielen und Übungen teil, die die Fähigkeit zur Kooperation und Kommunikation fördern sollten. Begleitet wurden sie dabei neben Trainer Milutin Susnica von ihren Lehrern. Rektorin Birgit Nave freute sich darüber, dass Susnica in diesem Jahr wieder so gut mit ihren Schülern zusammengearbeitet hat.
"Es ist sehr eindrucksvoll, nachhaltig und macht den Kindern viel Spaß", sagt Nave. Das Projekt findet an der Clauener Grundschule alle zwei Jahre statt. Für die Jahrgänge 1 und 2 ist es ein neues Lernfeld, für die Jahrgänge 3 und 4 ist es jeweils eine Auffrischung. "Die Kinder gehen gestärkt aus dem Training und können selbstsicher, aber gewaltfrei für ihre Interessen einstehen", so die Rektorin. [...]


17.09.2019

Konflikte gewaltfrei lösen – "!Respect e.V." unterrichtet respektvollen Umgang in der Grundschule

BREMEN – Zusammen mit den speziell ausgebildeten Konflikttrainern vom "!Respect e.V." lernen die Kinder in  der Bremer Schule an der Lessingstraße einen respektvollen Umgang miteinander. Aufmerksamkeit, Ehrlichkeit und Selbstbewusstsein werden in besonderen Unterrichtseinheiten trainiert und sollen so zur Konflikt- und Gewaltprävention beitragen.
Laut einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung erfahren 60 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in der Schule Ausgrenzung, Hänseleien oder sogar körperliche Gewalt. Der "!Respect e.V." möchte dem entgegenwirken und setzt deshalb bereits in den Grundschulen an. Auch an der Bremer Schule an der Lessingstraße läuft das von der Stiftung der Sparda-Bank geförderte Projekt seit über einer Woche mit großem Erfolg. [...]


09.09.2019

Klare Ansagen: Schüler lernen richtiges Verhalten in kritischen Situationen

HILLE-EICKHORST – Sophias Worte sind eindeutig und ihr Blick drückt Entschlossenheit aus. "Oli, hör sofort auf, mich zu schubsen", sagt die Schülerin der Förderschule Eickhorst. Die unmissverständlichen sieben Worte gehen an die Adresse von Oliver Henneke. In seinem Workshop konfrontiert der Coach vom Verein Respect die Drittklässlerin bewusst mit dieser Situation. Und mit ihrer Reaktion ist er zufrieden. "Genau so machst du das richtig", sagt er.
Im Trainingsraum spielt der Mann aus Bergheim am Montagmorgen noch weitere kritische Szenarien durch. Jemand rempelt einen an, man hat Ärger mit einem Mitschüler oder soll etwas tun, das man gar nicht will. Henneke erklärt Sophia und den weiteren zehn jungen Teilnehmern, wie sie sich aus diesen unangenehmen Lagen befreien können. "Es kommt dabei auch auf die Körpersprache an", sagt er und nimmt eine kerzengerade Haltung ein. Die Kinder machen es ihm nach und richten ihre Blicke dabei tief in die Augen ihres Trainers. Der ist zufrieden.
Selbstbewusstes Auftreten, klare Ansagen und die Fähigkeit, Konflikte ohne Eskalation zu meistern: Für Kinder einer Schule mit Förderschwerpunkt Sprache ist das eine enorme Herausforderung.  [...]


06.06.2019

Käferschüler üben Konfliktbewältigung – Die Schule arbeitet mit dem Verein "!Respect" zusammen und setzt auf reichlich Bewegung.

REISLINGEN – Dem Gegenüber fest in die Augen blicken, die Skateboardhaltung einnehmen, die Hände zur klaren Abwehrhaltung hoch und mit klarer Stimme sprechen ­– ­darauf kommt es an. Und das will Coach Oliver Henneke auch von seinen Trainingskindern hören. Also nochmal raus damit: "Hör auf, ich will das nicht, lass mich in Ruhe!" schreien die sechs- bis siebenjährigen Käferschüler jetzt durch die Sporthalle. "Das war super, und immer daran denken, dass ihr [...]


11.04.2019

Mit Wut im Bauch lernt es sich schlecht

GÜTERSLOH – "Mit Freude lernen" lautet der Grundgedanke der Grundschule Große Heide. Um gute Lernvoraussetzungen zu schaffen, wird viel Wert auf einen respektvollen Umgang miteinander gelegt, heißt es in einer Mitteilung. "Mit Wut im Bauch lernt es sich bekanntlich schlecht."
Seit neun Jahren gibt es in der Schule ein gemeinsames Konzept zur Gewaltprävention, das sich stets weiterentwickelt. Im Rahmen einer Projektwoche erleben alle Klassen einmal pro Jahr durch den Anbieter "Respect" Spiele und Übungsformen zur Förderung der Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten. Die Hilfsbereitschaft untereinander wächst und die Fähigkeit zur Selbstbehauptung jedes einzelnen Kindes wird gestärkt. [...]


11.03.2019

Haifisch-Griff und Laser-Blick

dpa – Bei einem Deeskalationstraining lernen Kinder, sich ohne Gewalt zu wehren.

Wenn Lukas Paszkowsky von jemandem geärgert wird, haut er nicht einfach zu. Und das, obwohl der Mann Boxer ist. Er wehrt sich ohne Gewalt. Und zeigt auch Schülern, wie das geht.

Tipps vom Experten

Noah hält seinen Mitschüler ganz fest am Arm. Eigentlich will Noah gar nicht loslassen. Trotzdem schafft es der andere Junge, sich zu befreien. Dann ist der achtjährige Noah selbst dran. Auch er wird festgehalten, doch dank eines speziellen Griffs kann Noah sich losreißen. Was die beiden Kinder hier machen? Sie nehmen an einem besonderen Training in der Stadt Berlin teil. Denn wenn man von jemandem blöd angemacht oder sogar gehauen wird, ist es manchmal schwer, nicht zurückzuhauen. Wie man in solchen Situationen die Ruhe behält und sich ohne Gewalt wehrt, kann man üben. Zum Beispiel bei einem Deeskalations-Training. Was Deeskalation bedeutet? Es kommt vom Wort Eskalation, was bedeutet, dass zum Beispiel ein Konflikt aus dem Ruder läuft. Deeskalationstraining [...]


11.03.2019

Projekt der Grundschule Dürerstraße – Training für einen Schulalltag ohne Gewalt

GANDERKESEE – Hauen, Hänseleien, Haareziehen – wie löst man Konflikte ohne Gewalt? Das lernen gerade Grundschüler an der Dürerstraße.
Den Schulalltag ohne Gewalt bestreiten und den respektvollen Umgang miteinander lernen – darum geht es unter anderem bei dem Präventionsprojekt des Vereins Respekt an der Grundschule Dürerstraße.
Durch Spiele lernen
In bewegungsreichen Spielen üben die Kinder, wie sich sich in Konfliktsituationen richtig verhalten. Langfristig soll damit eine Basis für einen positiven und konstruktiven Umgang mit Konflikten im weiteren Leben gelegt werden. Finanzielle Unterstützung für das Projekt an der Grundschule Dürerstraße gab es jetzt von der Bildungs-Chancen-Lotterie, die unterschiedliche Bildungsprojekte fördert. Insgesamt kostet die Projekt-Finanzierung zirka 8200 Euro, teilt Anke Brunken-Krey, Schulleiterin der Grundschule Dürerstraße, mit. [...]


07.03.2019

Haifischgriff und Laserblick – Wenn Lukas Paszkowsky von jemandem geärgert wird, haut er nicht einfach zu. Und das, obwohl der Mann Boxer ist. Er wehrt sich ohne Gewalt. Und zeigt auch Schülern, wie das geht.

dpa – Noah hält seinen Mitschüler ganz fest am Arm. Eigentlich will Noah gar nicht loslassen. Trotzdem schafft es der andere Junge, sich zu befreien. Dann ist der achtjährige Noah selbst dran. Auch er wird festgehalten, doch dank eines speziellen Griffs kann Noah sich losreißen.
Was die beiden Kinder hier machen? Sie nehmen an einem besonderen Training in der Stadt Berlin teil. Denn wenn man von jemandem blöd angemacht oder sogar gehauen wird, ist es manchmal schwer, nicht zurückzuhauen. Wie man in solchen Situationen die Ruhe behält und sich ohne Gewalt wehrt, kann man üben. Zum Beispiel bei einem Deeskalations-Training.
Der erste Tipp bei diesem Training lautet: In Streitfällen sollte man einen Schritt zurückmachen und sich die Situation genau ansehen. Das erklären der Kursleiter Björn Rudolph und der Profi-Boxer Lukas Paszkowsky. [...]


22.02.2019

Sich wehren ohne Angst

SIBBESSE – Skateboardschritt, Reißverschluss, Laserblick, Haifischflosse und Regenwurm: Mit diesen Bildern können Kinder etwas anfangen. Seit Wochenbeginn übt Milutin Susnica, Sportwissenschaftler, Pädagoge und Karatelehrer, mit den 163 Kindern der Sibbesser Grundschule in Rollenspielen und Partnerübungen, wie sie sich angstfrei und effektiv wehren können, wenn sie von anderen geschubst, gehauen oder beleidigt werden. Und das, ohne die Situation noch zu verschärfen oder dem anderen wehzutun. [...]


06.02.2019

Auch in der Adolf-Grimme-Schule steht "!Respect" auf dem Lehrplan – Verhaltenscoaching für ein respektvolles Miteinander wird in der Grundschule von der STIFTUNG Sparda-Bank und dem Lions Clubs ‘Deister’ Calenberger Land unterstützt

BARSINGHAUSEN – Hauen, Hänseleien, Haare Ziehen sind an unseren Schulen leider keine Seltenheit. Für einen erfolgreichen Bildungsprozess ist ein gutes Lernklima jedoch essenziell. Nur Kinder, die sich in ihrer Umgebung angenommen und wohl fühlen, können motiviert und mit Freude lernen. Daher rückt das Soziale Lernen immer mehr in den Fokus.
Schulung eines wertschätzenden Umgangs: In der Adolf-Grimme-Schule erleben die Grundschüler*innen und deren Klassenlehrer*innen im Rahmen des Präventionsprojekts !SocialSkills sowohl Spiele und Übungsformen zur Förderung von Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit als auch eine handlungsorientierte, ganzheitliche Schulung der Konfliktfähigkeit. Professionelle Konflikttrainer*innen des gemeinnützigen Vereins !Respect e.V. führen in bewegungsreichen Unterrichtseinheiten das Programm zum Sozial-Emotionalen Lernen zum wiederholten Mal an der Barsinghausener Grundschule und an bundesweit knapp 100 weiteren Schulen durch.
Training und Fortbildung aller am Bildungsprozess Beteiligten: Neben den Schüler*innen mit ihren Klassenleitungen werden auch alle anderen Lehrer*innen, pädagogische Mitarbeiter*innen, die Schulleitung sowie Eltern und Erziehungsberechtigte in die Schulung miteinbezogen. So können alle zusammen zukünftig besser und einheitlich präventiv und intervenierend bei Gewalt und Mobbing wirksam werden. [...]


25.01.2019

Kinder lernen, mit Konflikten umzugehen

HILLE-NORDHEMMERN – An einer Grundschule geht es manchmal ganz schon laut und quirlig zu. Wenn die Kinder in den Pausen auf dem Schulhof durcheinander rennen, wird auch schon mal ein Mitschüler angerempelt und es kommt zum Streit. Auf den ersten Blick harmlose Situationen können aber auch leicht eskalieren. Damit so etwas an der Gemeinschaftsgrundschule Nordhemmern gar nicht erst passiert, lernen die Schüler im Rahmen eines speziellen Projektes respektvolles Miteinander.
Oliver Henneke vom [...] "Respect" trainiert sie darin, Konflikte ohne Gewalt zu lösen, aufeinander zuzugehen und zu sagen, was sie an dem anderen stört.
"Kinder in dem Alter haben noch nicht so ein Ausdrucksvermögen", sagt Oliver Henneke vom Vorstand des Vereins, der Schulen im Bemühen um Gewaltfreiheit und respektvolles Miteinander unterstützt. Für die Arbeit des Vereins zur Gewaltprävention an Schulen in Niedersachsen, Bremen und Ostwestfalen-Lippe stellt die Stiftung der Sparda-Bank Hannover jährlich mehr als 100.000 Euro zur Verfügung. Die Grundschule Nordhemmern hatte sich schon einmal vor zwei Jahren für ein sogenanntes Respekt-Training an ihrer Schule beworben und mit allen Schülern, Lehrern und Eltern teilgenommen. Die Resonanz sei durchweg positiv ausgefallen, sagt Schulleiterin Kristiane Körte. Vor allem bei den Schülern sei eine Veränderung der Umgangsformen zu beobachten. [...]


24.01.2019

Wie sich Grundschulkinder effektiv verteidigen können Und plötzlich sind sie ganz stark. Mit dem Verein „!Respect“ haben die Kinder der Göttinger Astrid-Lindgren-Grundschule gelernt, wie sie sich gegen schubsen und beleidigen wehren können, ohne selbst aggressiv zu sein.

GÖTTINGEN – Auch wenn Johanna gerade erst sieben Jahre alt ist, ihre Botschaft ist unmissverständlich: "Stopp, lass mich sofort los", schreit sie ihr Gegenüber an. Dabei schaut sie ihrem Angreifer entschlossen in die Augen, führt ihren freien Arm zum festgehaltenen Handgelenk und zieht beide Arme mit einem Ruck aus dem Klammergriff weg. "Sehr gut", lobt Milutin Susnica.

Schon seit Wochenbeginn übt der Karate-Trainer und Verteidigungs-Coach mit den knapp 190 Kindern der Astrid-Lindgren-Schule in der Turnhalle in Rollenspielen und Partnerübungen, wie sie sich angstfrei und effektiv wehren können, wenn sie von anderen geschubst, gehauen oder beleidigt werden. Und das, ohne die Situation noch zu verschärfen und dem Gegner ebenfalls wehzutun, betont Susnica.

Einfache Tricks

Dafür gebe es einfache Tricks, die die Kinder im Kurs lernen und üben – unsere "Stopp-Regeln", erklärt der Coach das "!SocialSkills-Programm". Und das heißt vor allem: Deutlich und klar sagen, was der Angegriffene nicht will, was ihm nicht passt – und, dass es wehtut. Neben der klaren Ansage spiele die Körperhaltung ebenfalls eine wichtige Rolle, erklärt Susnica: fester Stand im "Skateboard-Schritt", selbstbewusster Körperhaltung ("den Reißverschluss virtuell bis zum Kinn hochziehen") und Augenkontakt.

Und es funktioniert. "Ich habe keine Angst mehr", sagt Alicia (7) und erzählt, wie sie sich in der Pause auf dem Schulhof schon "gewehrt" hat, als sie jemand geschubst hat. Die Übungen dazu machen ihr ebenso viel Spaß wie die Bewegungsübungen zwischendurch. [...]