!Respect in Print- und Online-Medien

Presse-Beiträge in Radio und TV finden Sie hier.


18.02.2019

Sibbesses Grundschüler üben respektvollen Umgang

SIBBESSE – Die Zweitklässlerin nimmt ihr Mathe-Buch und haut es ihrem Sitznachbarn auf den Kopf. Der wehrt sich und fängt an, die Schülerin zu schupsen. "Solche Situationen sind im Schulalltag keine Seltenheit", sagt Ira Schnack, Leiterin der Friedrich-Busse-Grundschule in Sibbesse. Auch im Klassenzimmer verschwimmen schnell die Grenzen zwischen spielerischen Kabbeleien und ernsthaften Kloppereien. Deswegen gibt es an der Schule nicht nur klare Umgangsregeln, sondern ein zweiwöchiges Präventionsprojekt – eine Art soziales Training.

"Ziel ist es, alle Schüler zu stärken – und manche auch zu erden", betont die Rektorin. Sie sollen lernen, offen auf andere zuzugehen, alle respektvoll zu behandeln. [...]


04.02.2019

Training für einen Schulalltag ohne Gewalt – In einem zweitägigen Trainingsprojekt lernen alle rund 65 Schüler aus der Bert-Brecht-Schule, Konfliktsituationen gewaltfrei zu lösen. Björn Rudolph vom Respect-Verein aus Hannover leitet das Projekt.

BARSINGHAUSEN – Gewaltfreies Lernen steht am Montag und Dienstag dieser Woche auf dem Stundenplan für die Klassen an der Bert-Brecht-Schule. Alle rund 65 Schüler aus den Klassenstufen fünf bis zehn nehmen an einem zweitägigen Trainingsprojekt mit Björn Rudolph vom Verein Respect aus Hannover teil, um Strategien für einen Schulalltag ohne Gewalt zu entwickeln.
Für Björn Rudolph geht es darum, Lösungsansätze an die Jugendlichen weiter zu geben. "Damit sie sich gegen Mobbing, Beleidigungen, Ausgrenzungen oder sogar körperliche Übergriffe wehren können, ohne dabei selbst aggressiv zu werden", erklärt der Projektleiter. Wichtig sei es, Respekt zu zeigen und Respekt zu bekommen.
Zusammen mit den einzelnen Klassen stellt Rudolph verschiedene Situationen mit Streitpotenzial nach – und zeigt anhand praktischer Hilfestellungen, wie sich diese Konflikte vermeiden oder gewaltfrei lösen lassen. "Ganz ohne Schubsen, Knuffen oder böse Worte", betont der Projektleiter. [...]


24.01.2019

Kids der Grundschule Radewig üben, wie sie Konflikte vermeiden können – Grundschule Radewig: Schüler lernen in Rollenspielen den freundlichen Umgang miteinander. Die Inhalte dieses Gewaltpräventionsprogrammes sind auch Bestandteile des Unterrichts

HERFORD – Wie kann ich Konflikte vermeiden, bevor sie entstehen? Wie gehe ich mit Provokationen um? Dies sind zwei der Fragen, mit denen sich die Kinder der Grundschule Radewig in den vergangenen Tagen beschäftigt haben.
Björn Rudolph vom Verein !Respect hat die Herforder Grundschule besucht und an fünf Tagen intensiv mit den Kindern über Gewaltprävention gesprochen, in Rollenspielen den freundlichen Umgang miteinander geübt und mit ihnen gemeinsam überlegt, wie sie sich in Streitsituationen angemessen verhalten können.
Bei Beleidigungen möglichst cool bleiben
Rangel- und Bewegungsspiele, die den Kindern ein sensibles Körpergefühl für sich und den Partner vermitteln, gehörten ebenso in das Programm wie eine Übung, bei der es galt, bei Beleidigungen eine Elefantenhaut überzustreifen und cool zu bleiben. An dem Training beteiligt waren alle Klassen der Jahrgänge 1 bis 4.
Die Inhalte dieses Gewaltpräventions-Programmes sind [...]


16.01.2019

Konflikttraining im Unterricht – In der Grundschule Pastorenweg und in der Vahr lernen Schüler den respektvollen Umgang

GRÖPELINGEN – "Streit und Meinungsverschiedenheiten gibt es immer wieder", wissen Karl-Holger Meyer, Leiter der Grundschule am Pastorenweg, und Konrektorin Barbara Micke ganz genau. Deswegen werde das Sozial- und Konflikttraining in der Einrichtung groß geschrieben. Damit die Schülerinnen und Schüler gleich von Anfang an lernen, wie Auseinandersetzungen in Unterricht und Freizeit friedlich gelöst werden können.
Seit über acht Jahren wird an der Schule deshalb schon für alle Erstklässler ein spezielles Training angeboten, das mittlerweile unter dem Titel "!Respect" daherkommt, und in den späteren Klassen immer wieder aufgefrischt wird. "Bei über 200 Schülern ist natürlich nicht immer gleich ein Lehrer da, wenn es Streitigkeiten auf dem Schulhof gibt", erklärt "!Respect"-Coach Milutin Susnica. Deshalb sei es wichtig, den Kindern die richtigen Werkzeuge und Verhaltensweisen für Streitsituationen zu vermitteln. Genau das machte er mit den Erstklässlern in drei Doppelstunden mit handlungsorientierten, bewegungsreichen Spielen und Übungen. In den zweiten bis vierten Klassen reicht eine Doppelstunde, damit die Prinzipien noch einmal "aufgefrischt" werden. Und das nicht nur in der Grundschule am Pastorenweg: Praktisch zeitgleich war auch ein "!Respect"-Coach in der Grundschule in der Vahr, um auch hier die Schüler für Konfliktsituationen zu trainieren. [...]

06.02.2019

Auch in der Adolf-Grimme-Schule steht "!Respect" auf dem Lehrplan – Verhaltenscoaching für ein respektvolles Miteinander wird in der Grundschule von der STIFTUNG Sparda-Bank und dem Lions Clubs ‘Deister’ Calenberger Land unterstützt

BARSINGHAUSEN – Hauen, Hänseleien, Haare Ziehen sind an unseren Schulen leider keine Seltenheit. Für einen erfolgreichen Bildungsprozess ist ein gutes Lernklima jedoch essenziell. Nur Kinder, die sich in ihrer Umgebung angenommen und wohl fühlen, können motiviert und mit Freude lernen. Daher rückt das Soziale Lernen immer mehr in den Fokus.
Schulung eines wertschätzenden Umgangs: In der Adolf-Grimme-Schule erleben die Grundschüler*innen und deren Klassenlehrer*innen im Rahmen des Präventionsprojekts !SocialSkills sowohl Spiele und Übungsformen zur Förderung von Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit als auch eine handlungsorientierte, ganzheitliche Schulung der Konfliktfähigkeit. Professionelle Konflikttrainer*innen des gemeinnützigen Vereins !Respect e.V. führen in bewegungsreichen Unterrichtseinheiten das Programm zum Sozial-Emotionalen Lernen zum wiederholten Mal an der Barsinghausener Grundschule und an bundesweit knapp 100 weiteren Schulen durch.
Training und Fortbildung aller am Bildungsprozess Beteiligten: Neben den Schüler*innen mit ihren Klassenleitungen werden auch alle anderen Lehrer*innen, pädagogische Mitarbeiter*innen, die Schulleitung sowie Eltern und Erziehungsberechtigte in die Schulung miteinbezogen. So können alle zusammen zukünftig besser und einheitlich präventiv und intervenierend bei Gewalt und Mobbing wirksam werden. [...]


25.01.2019

Kinder lernen, mit Konflikten umzugehen

HILLE-NORDHEMMERN – An einer Grundschule geht es manchmal ganz schon laut und quirlig zu. Wenn die Kinder in den Pausen auf dem Schulhof durcheinander rennen, wird auch schon mal ein Mitschüler angerempelt und es kommt zum Streit. Auf den ersten Blick harmlose Situationen können aber auch leicht eskalieren. Damit so etwas an der Gemeinschaftsgrundschule Nordhemmern gar nicht erst passiert, lernen die Schüler im Rahmen eines speziellen Projektes respektvolles Miteinander.
Oliver Henneke vom [...] "Respect" trainiert sie darin, Konflikte ohne Gewalt zu lösen, aufeinander zuzugehen und zu sagen, was sie an dem anderen stört.
"Kinder in dem Alter haben noch nicht so ein Ausdrucksvermögen", sagt Oliver Henneke vom Vorstand des Vereins, der Schulen im Bemühen um Gewaltfreiheit und respektvolles Miteinander unterstützt. Für die Arbeit des Vereins zur Gewaltprävention an Schulen in Niedersachsen, Bremen und Ostwestfalen-Lippe stellt die Stiftung der Sparda-Bank Hannover jährlich mehr als 100.000 Euro zur Verfügung. Die Grundschule Nordhemmern hatte sich schon einmal vor zwei Jahren für ein sogenanntes Respekt-Training an ihrer Schule beworben und mit allen Schülern, Lehrern und Eltern teilgenommen. Die Resonanz sei durchweg positiv ausgefallen, sagt Schulleiterin Kristiane Körte. Vor allem bei den Schülern sei eine Veränderung der Umgangsformen zu beobachten. [...]


24.01.2019

Wie sich Grundschulkinder effektiv verteidigen können Und plötzlich sind sie ganz stark. Mit dem Verein „!Respect“ haben die Kinder der Göttinger Astrid-Lindgren-Grundschule gelernt, wie sie sich gegen schubsen und beleidigen wehren können, ohne selbst aggressiv zu sein.

GÖTTINGEN – Auch wenn Johanna gerade erst sieben Jahre alt ist, ihre Botschaft ist unmissverständlich: "Stopp, lass mich sofort los", schreit sie ihr Gegenüber an. Dabei schaut sie ihrem Angreifer entschlossen in die Augen, führt ihren freien Arm zum festgehaltenen Handgelenk und zieht beide Arme mit einem Ruck aus dem Klammergriff weg. "Sehr gut", lobt Milutin Susnica.

Schon seit Wochenbeginn übt der Karate-Trainer und Verteidigungs-Coach mit den knapp 190 Kindern der Astrid-Lindgren-Schule in der Turnhalle in Rollenspielen und Partnerübungen, wie sie sich angstfrei und effektiv wehren können, wenn sie von anderen geschubst, gehauen oder beleidigt werden. Und das, ohne die Situation noch zu verschärfen und dem Gegner ebenfalls wehzutun, betont Susnica.

Einfache Tricks

Dafür gebe es einfache Tricks, die die Kinder im Kurs lernen und üben – unsere "Stopp-Regeln", erklärt der Coach das "!SocialSkills-Programm". Und das heißt vor allem: Deutlich und klar sagen, was der Angegriffene nicht will, was ihm nicht passt – und, dass es wehtut. Neben der klaren Ansage spiele die Körperhaltung ebenfalls eine wichtige Rolle, erklärt Susnica: fester Stand im "Skateboard-Schritt", selbstbewusster Körperhaltung ("den Reißverschluss virtuell bis zum Kinn hochziehen") und Augenkontakt.

Und es funktioniert. "Ich habe keine Angst mehr", sagt Alicia (7) und erzählt, wie sie sich in der Pause auf dem Schulhof schon "gewehrt" hat, als sie jemand geschubst hat. Die Übungen dazu machen ihr ebenso viel Spaß wie die Bewegungsübungen zwischendurch. [...]